Fallen - Engelsnacht
Titel: Engelsnacht
Originaltitel: Fallen
Autor/-in: Lauren Kate
Verlag: Heyne Verlag/ cbt
Erscheinungsdatum: 12.11.2011
Seitenzahl: 448
ISBN: 978-3-570-30840-0
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99€ (cbt) / 9,99€ (Heyne)
Inhalt:
Nach dem tragischen Tod ihres Freundes kommt Luce auf ein neues Internat. Nach und nach fängt die 17-Jährige an, sich einzugewöhnen, und schließt neue Freundschaften. Und dann gibt es da auch noch "ihn" – den über irdisch schönen Daniel. Luce ist sich sicher, dass sie Daniel schon einmal gesehen hat. Er behauptet allerdings, sie nicht zu kennen, und verhält sich distanziert und abweisend. Dennoch verliebt sich Luce unsterblich in ihn. Als er ihr eines Tages das Leben rettet und sie sich schließlich doch noch näher kommen, erfährt Luce, dass Daniel ein schreckliches Geheimnis verbirgt – ein Geheimnis, das eng mit ihrem eigenen Schicksal verknüpft ist ... (Quelle: Amazon)
Cover:
Das Cover gefällt mir wirklich gut. Die Frau, die im Zentrum steht, finde ich auch wirklich sehr schön. Außerdem liebe ich es, dass man das Gesicht nicht sieht (mit sowas habe ich durchaus manchmal Probleme auf Buchcovern). Auch die Vögel und der Wald im Hintergrund passen gut zu der Geschichte.
Idee und Umsetzung:
Bevor ich das Buch gelesen habe, kannte ich bereits die gleichnamige Verfilmung des Buches aus dem Jahr 2016. Die Geschichte rund um Luce und Daniel hat mir so sehr gefallen, dass ich deswegen noch das Buch gelesen habe (damit ich die Fortsetzung lesen kann). Leider hat die Umsetzung der Geschichte im Buch meiner Meinung nach nicht immer ganz so gut funktioniert. An manchen Stellen fand ich es unglaubwürdig und durch die teilweise sehr unrealistischen Handlungen der Protagonisten auch nicht immer hundertprozentig schlüssig (was ich nebenbei bemerkt sehr schade finde, weil die Story einfach so viel Potenzial hat). Es gab auch des Öfteren Dialoge, an denen sich die Autorin innerhalb einer halben Seite selber widersprochen hat. Dazu kam noch, dass bis zur Hälfte des Buches auch so gut wie nichts spannendes passiert und die Geschichte nur so vor sich her plätscherte. Ich hatte den Eindruck, als ob Lauren Kate immer wieder Handlungsstränge anfängt, die nicht richtig in das Setting passen und zum Teil auch einfach so wieder fallen gelassen werden. Ein Beispiel dafür ist die Stelle mit der Limousine (die, die das Buch schon gelesen haben, werden sicher wissen, was ich meine). Die Dreiecksbeziehung zwischen Luce, Daniel und Cam wurde zudem immer nur angerissen, aber nie wirklich detaillierter ausgeführt und wirkte deswegen so, als ob diese gar nicht richtig existieren würde. Trotzdem muss ich zugeben, dass mich das Buch gut unterhalten hat.
Schreibstil:
Engelsnacht war nicht das erste Buch, das ich von Lauren Kate gelesen habe. Damals hatte ich schon bei Teardrop Probleme mit dem Schreibstil der Autorin, wollte ihr aber nochmal eine neue Chance geben. Aber leider wurde ich erneut nicht mit dem Schreibstil der Autorin warm.
Die Charaktere:
Grundsätzlich fand ich, dass bei den Charakteren die Tiefe fehlt. Sie kommen sehr oberflächlich und flach bzw. platt rüber. Außerdem war in meinen Augen bei keiner Person eine charakterliche Entwicklung zu sehen.
Lucinda "Luce" Price: Die fehlende Charakterentwicklung störte mich vor allem ihr sehr, da sie die Protagonistin in Engelsnacht ist. Luce hat von Anfang bis Ende irgendwie so gut wie alles ohne großartige Bedenken einfach so hingenommen. Sie hat nichts wirklich in Frage gestellt oder an daran gezweifelt und das wirkte unglaublich unrealistisch selbst für jemanden mit Luces Vorgeschichte.
Daniel Grigori: Daniel empfand ich als einfach nur anstrengend. Er suchte immer wieder die Nähe zu Luce, um sie dann zwei Seiten später wieder wegzustoßen (wofür er zwar gute Gründe hat, aber dann sollte er nicht zu ihr hingehen) . Dieses Verhalten fand ich so unsympathisch. Außerdem empfinde ich ihn als sehr egoistisch und die Gefühle, die er nach eigener Aussage für Luce hat, kamen bei mir als Leserin nicht wirklich an.
Cameron "Cam" Briel: Im Vergleich zu Daniel mag ich Cam eindeutig lieber, auch wenn er definitiv NICHT auf die Liste meiner bookish boyfriends kommt. Ich finde, dass er Luce viel besser behandelt und Luce deswegen lieber ihn wählen sollte (wenn die mehr oder weniger existierende Dreiecksbeziehung ausgebaut werden würde:) ).
Pennyweather "Penn" van Syckle Lockwood: Penn war der mit Abstand sympathischste Charakter in dem gesamten Buch. Sie ist ein wirklich intelligentes Mädchen und ist auch eine tolle Freundin, denn sie unterstützt Luce tatkräftig. Ihr Humor hat das Buch an manchen Stellen aufgelockert. Das, was ihr zugestoßen ist, hat sie auf keinen Fall verdient!
Fazit:
Ein Buch mit einer tollen Grundidee, bei dem es an der ein oder anderen Stelle leider an der Umsetzung hapert.
Wertung:
3/5⭐️
Originaltitel: FallenAutor/-in: Lauren Kate
Verlag: Heyne Verlag/ cbt
Erscheinungsdatum: 12.11.2011
Seitenzahl: 448
ISBN: 978-3-570-30840-0
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99€ (cbt) / 9,99€ (Heyne)
Inhalt:
Nach dem tragischen Tod ihres Freundes kommt Luce auf ein neues Internat. Nach und nach fängt die 17-Jährige an, sich einzugewöhnen, und schließt neue Freundschaften. Und dann gibt es da auch noch "ihn" – den über irdisch schönen Daniel. Luce ist sich sicher, dass sie Daniel schon einmal gesehen hat. Er behauptet allerdings, sie nicht zu kennen, und verhält sich distanziert und abweisend. Dennoch verliebt sich Luce unsterblich in ihn. Als er ihr eines Tages das Leben rettet und sie sich schließlich doch noch näher kommen, erfährt Luce, dass Daniel ein schreckliches Geheimnis verbirgt – ein Geheimnis, das eng mit ihrem eigenen Schicksal verknüpft ist ... (Quelle: Amazon)
Cover:
Das Cover gefällt mir wirklich gut. Die Frau, die im Zentrum steht, finde ich auch wirklich sehr schön. Außerdem liebe ich es, dass man das Gesicht nicht sieht (mit sowas habe ich durchaus manchmal Probleme auf Buchcovern). Auch die Vögel und der Wald im Hintergrund passen gut zu der Geschichte.
Idee und Umsetzung:
Bevor ich das Buch gelesen habe, kannte ich bereits die gleichnamige Verfilmung des Buches aus dem Jahr 2016. Die Geschichte rund um Luce und Daniel hat mir so sehr gefallen, dass ich deswegen noch das Buch gelesen habe (damit ich die Fortsetzung lesen kann). Leider hat die Umsetzung der Geschichte im Buch meiner Meinung nach nicht immer ganz so gut funktioniert. An manchen Stellen fand ich es unglaubwürdig und durch die teilweise sehr unrealistischen Handlungen der Protagonisten auch nicht immer hundertprozentig schlüssig (was ich nebenbei bemerkt sehr schade finde, weil die Story einfach so viel Potenzial hat). Es gab auch des Öfteren Dialoge, an denen sich die Autorin innerhalb einer halben Seite selber widersprochen hat. Dazu kam noch, dass bis zur Hälfte des Buches auch so gut wie nichts spannendes passiert und die Geschichte nur so vor sich her plätscherte. Ich hatte den Eindruck, als ob Lauren Kate immer wieder Handlungsstränge anfängt, die nicht richtig in das Setting passen und zum Teil auch einfach so wieder fallen gelassen werden. Ein Beispiel dafür ist die Stelle mit der Limousine (die, die das Buch schon gelesen haben, werden sicher wissen, was ich meine). Die Dreiecksbeziehung zwischen Luce, Daniel und Cam wurde zudem immer nur angerissen, aber nie wirklich detaillierter ausgeführt und wirkte deswegen so, als ob diese gar nicht richtig existieren würde. Trotzdem muss ich zugeben, dass mich das Buch gut unterhalten hat.
Schreibstil:
Engelsnacht war nicht das erste Buch, das ich von Lauren Kate gelesen habe. Damals hatte ich schon bei Teardrop Probleme mit dem Schreibstil der Autorin, wollte ihr aber nochmal eine neue Chance geben. Aber leider wurde ich erneut nicht mit dem Schreibstil der Autorin warm.
Die Charaktere:
Grundsätzlich fand ich, dass bei den Charakteren die Tiefe fehlt. Sie kommen sehr oberflächlich und flach bzw. platt rüber. Außerdem war in meinen Augen bei keiner Person eine charakterliche Entwicklung zu sehen.
Lucinda "Luce" Price: Die fehlende Charakterentwicklung störte mich vor allem ihr sehr, da sie die Protagonistin in Engelsnacht ist. Luce hat von Anfang bis Ende irgendwie so gut wie alles ohne großartige Bedenken einfach so hingenommen. Sie hat nichts wirklich in Frage gestellt oder an daran gezweifelt und das wirkte unglaublich unrealistisch selbst für jemanden mit Luces Vorgeschichte.
Daniel Grigori: Daniel empfand ich als einfach nur anstrengend. Er suchte immer wieder die Nähe zu Luce, um sie dann zwei Seiten später wieder wegzustoßen (wofür er zwar gute Gründe hat, aber dann sollte er nicht zu ihr hingehen) . Dieses Verhalten fand ich so unsympathisch. Außerdem empfinde ich ihn als sehr egoistisch und die Gefühle, die er nach eigener Aussage für Luce hat, kamen bei mir als Leserin nicht wirklich an.
Cameron "Cam" Briel: Im Vergleich zu Daniel mag ich Cam eindeutig lieber, auch wenn er definitiv NICHT auf die Liste meiner bookish boyfriends kommt. Ich finde, dass er Luce viel besser behandelt und Luce deswegen lieber ihn wählen sollte (wenn die mehr oder weniger existierende Dreiecksbeziehung ausgebaut werden würde:) ).
Pennyweather "Penn" van Syckle Lockwood: Penn war der mit Abstand sympathischste Charakter in dem gesamten Buch. Sie ist ein wirklich intelligentes Mädchen und ist auch eine tolle Freundin, denn sie unterstützt Luce tatkräftig. Ihr Humor hat das Buch an manchen Stellen aufgelockert. Das, was ihr zugestoßen ist, hat sie auf keinen Fall verdient!
Fazit:
Ein Buch mit einer tollen Grundidee, bei dem es an der ein oder anderen Stelle leider an der Umsetzung hapert.
Wertung:
3/5⭐️
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