Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
2017 kam der Film zu diesem Buch heraus. Ich habe das Buch gelesen und wie es mir gefallen hat, könnt ihr hier lesen.
Titel: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
Originaltitel: Before I fall
Autor/in: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 15. März 2013
Seitenanzahl: 448
ISBN: 978-3-551-31200-6
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99€
Inhalt:
Du verlierst plötzlich dein Leben und erhältst die Chance, es zu retten. Was würdest du tun? Mit dieser Frage wird die Schülerin Samantha Kingston im Buch „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ konfrontiert. Ihr eigentlich perfektes Leben endet von heute auf morgen, als sie nach einer Party bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Doch sie wacht wieder auf – und zwar am Morgen desselben Tages. Sie ist gezwungen, alles noch einmal zu erleben. Sie geht mit ihren drei besten Freundinnen zur Schule, schwänzt die sechste Stunde, geht zu Kents Party und stirbt bei dem Unfall. Insgesamt siebenmal durchlebt sie den schicksalshaften 12. Februar und versucht verzweifelt, das Unvermeidbare aufzuhalten (Quelle: Thalia).
Cover:
Sowohl die alte als auch die neue Ausgabe sind sehr schlicht gehalten. Auf beiden steht der Titel in Fokus mit einem weißen Hintergrund. Um beide vor Augen zu haben und miteinander vergleichen zu können, findet ihr hier noch ein Bild von der neuen Ausgabe. Natürlich hat ein schlichtes Cover auch Vorteil, jedoch finde ich hier in dem Fall beide zu einfach gestaltet. Mir fehlt etwas aufregendes, etwas, das meinen Blick an dieses Buchcover fesselt. Von den beiden im direkten Vergleich bevorzuge ich die alte Ausgabe (die, die ich Gott sei dank besitze), weil sie durch den Kreis in der Mitte dann doch mehr bietet als die neue Version.
Idee und Umsetzung:
Die Protagonistin Samantha - oder auch Sam genannt - erlebt ihren Todestag immer wieder. Diese Ausgangssituation hat man schon in mehreren Büchern bzw. Filmen gesehen wie zum Beispiel in "Eine Woche voller Montage" von Jessica Brody oder auch "Und täglich grüßt das Murmeltier" (Film).
Allerdings unterscheidet sich "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" durch die Umsetzung von den anderen. Es geht hier um eine Charakterveränderung, die durch den Tod praktisch ins Rollen gebracht wird. Die Protagonistin muss sich vielen Fragen stellen, mit denen sie sich ohne dieses Erlebnis wahrscheinlich nicht beschäftigt hätte. Meiner Meinung nach steht bei diesem Buch nicht das Ende im Vordergrund, sondern der Weg bis dahin.
Außerdem werden in diesem Buch Probleme wie Mobbing und Suizid thematisiert.
Mir gefällt, dass Lauren Oliver darstellt, wie sehr man als einzelne Person das Leben anderer prägt und beeinflusst.
Sowohl die Idee als auch die Umsetzung sind der Autorin gelungen.
Schreibstil:
Vorne weg es war mein erstes Buch von Lauren Oliver und ich war von ihr und ihrem Schreibstil so begeistert, dass ich danach gleich noch andere Bücher von ihr gelesen habe. Sie hat eine angenehme und lockere Art zu schreiben. Man fliegt durch die Seiten und vergisst dabei völlig die Zeit. Auch wenn das Buch nicht wirklich spannend in dieser Hinsicht ist, konnte ich es kaum aus der Hand legen, da es mich so gefesselt hat.
Die wichtigsten Charaktere:
Samantha/Sam: Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, konnte ich mich nicht mit der Protagonistin Sam anfreunden. Ich empfand sie als absolut nervige und schwache Person, die Sachen macht und Entscheidungen trifft, die ich nicht nachvollziehen kann. Aber mit der Zeit veränderte sich mein Blick auf sie und gegen Ende hin wurde sie mir dann doch sympathisch. Letztendlich bewundere ich sie sogar für ihren Mut und ihr finale Entscheidung.
Lindsay: Ich bin sehr zwiegespalten, was Lindsay angeht. Es gibt Stellen, da kann ich sie so gar nicht leiden. An solchen Passagen verhält sich das Mädchen grauenhaft und bösartig gegenüber anderen. Ich verstand sie da absolut nicht, da sie es scheinbar ohne Grund macht. Es gibt aber dann auch Stellen, an denen ich Mitleid mit ihr hatte. In diesen Momenten habe ich verstanden, warum Sam mit ihr befreundet ist. Lindsay ist ein interessanter und vielfältiger Charakter.
Juliet: Bei Juliet ist es ähnlich wie bei Lindsay, bloß dass es mehr Stellen gab, an denen ich mit ihr gefühlt habe. Mir tut dieses Mädchen richtig leid und ich hatte während des ganzen Buches den Drang, ihr zu helfen. Aber es gab einen paar Stellen, an denen ich eine große Antipathie gegen sie entwickelt habe. Ich finde, dass das, was ihr passiert, absolut schrecklich und so was von daneben ist, sie aber die kleinen und schönen Dinge übersieht.
Fazit:
Ein mitreißendes Buch über das, was wirklich im Leben zählt.
Wertung:
4,5/5⭐️
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| Das ist die alte Ausgabe, aber die Angaben an der Seite gelten für die neu |
Originaltitel: Before I fall
Autor/in: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 15. März 2013
Seitenanzahl: 448
ISBN: 978-3-551-31200-6
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99€
Inhalt:
Du verlierst plötzlich dein Leben und erhältst die Chance, es zu retten. Was würdest du tun? Mit dieser Frage wird die Schülerin Samantha Kingston im Buch „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ konfrontiert. Ihr eigentlich perfektes Leben endet von heute auf morgen, als sie nach einer Party bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Doch sie wacht wieder auf – und zwar am Morgen desselben Tages. Sie ist gezwungen, alles noch einmal zu erleben. Sie geht mit ihren drei besten Freundinnen zur Schule, schwänzt die sechste Stunde, geht zu Kents Party und stirbt bei dem Unfall. Insgesamt siebenmal durchlebt sie den schicksalshaften 12. Februar und versucht verzweifelt, das Unvermeidbare aufzuhalten (Quelle: Thalia).
Cover:
Sowohl die alte als auch die neue Ausgabe sind sehr schlicht gehalten. Auf beiden steht der Titel in Fokus mit einem weißen Hintergrund. Um beide vor Augen zu haben und miteinander vergleichen zu können, findet ihr hier noch ein Bild von der neuen Ausgabe. Natürlich hat ein schlichtes Cover auch Vorteil, jedoch finde ich hier in dem Fall beide zu einfach gestaltet. Mir fehlt etwas aufregendes, etwas, das meinen Blick an dieses Buchcover fesselt. Von den beiden im direkten Vergleich bevorzuge ich die alte Ausgabe (die, die ich Gott sei dank besitze), weil sie durch den Kreis in der Mitte dann doch mehr bietet als die neue Version.
Idee und Umsetzung:
Die Protagonistin Samantha - oder auch Sam genannt - erlebt ihren Todestag immer wieder. Diese Ausgangssituation hat man schon in mehreren Büchern bzw. Filmen gesehen wie zum Beispiel in "Eine Woche voller Montage" von Jessica Brody oder auch "Und täglich grüßt das Murmeltier" (Film).
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| Neue Ausgabe. Bild von Kim ( books-are-alive ) |
Außerdem werden in diesem Buch Probleme wie Mobbing und Suizid thematisiert.
Mir gefällt, dass Lauren Oliver darstellt, wie sehr man als einzelne Person das Leben anderer prägt und beeinflusst.
Sowohl die Idee als auch die Umsetzung sind der Autorin gelungen.
Schreibstil:
Vorne weg es war mein erstes Buch von Lauren Oliver und ich war von ihr und ihrem Schreibstil so begeistert, dass ich danach gleich noch andere Bücher von ihr gelesen habe. Sie hat eine angenehme und lockere Art zu schreiben. Man fliegt durch die Seiten und vergisst dabei völlig die Zeit. Auch wenn das Buch nicht wirklich spannend in dieser Hinsicht ist, konnte ich es kaum aus der Hand legen, da es mich so gefesselt hat.
Die wichtigsten Charaktere:
Samantha/Sam: Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, konnte ich mich nicht mit der Protagonistin Sam anfreunden. Ich empfand sie als absolut nervige und schwache Person, die Sachen macht und Entscheidungen trifft, die ich nicht nachvollziehen kann. Aber mit der Zeit veränderte sich mein Blick auf sie und gegen Ende hin wurde sie mir dann doch sympathisch. Letztendlich bewundere ich sie sogar für ihren Mut und ihr finale Entscheidung.
Kent: Anfangs hat Kent mich genauso genervt wie Sam. Das wurde in Verlauf zwar besser, aber trotzdem kann ich immer noch nicht sagen, dass ich ihn besonders mag. Was ich ihm jedoch zu Gute halten muss, ist sein aufrichtiges Verhalten während des ganzen Buches. Er ist nicht gemein zu anderen, auch nicht zu Sam, obwohl er an manchen Stellen meines Erachtens echt gute Gründe hätte. Außerdem macht er auch ab und zu sehr süße Gesten.
Lindsay: Ich bin sehr zwiegespalten, was Lindsay angeht. Es gibt Stellen, da kann ich sie so gar nicht leiden. An solchen Passagen verhält sich das Mädchen grauenhaft und bösartig gegenüber anderen. Ich verstand sie da absolut nicht, da sie es scheinbar ohne Grund macht. Es gibt aber dann auch Stellen, an denen ich Mitleid mit ihr hatte. In diesen Momenten habe ich verstanden, warum Sam mit ihr befreundet ist. Lindsay ist ein interessanter und vielfältiger Charakter.
Juliet: Bei Juliet ist es ähnlich wie bei Lindsay, bloß dass es mehr Stellen gab, an denen ich mit ihr gefühlt habe. Mir tut dieses Mädchen richtig leid und ich hatte während des ganzen Buches den Drang, ihr zu helfen. Aber es gab einen paar Stellen, an denen ich eine große Antipathie gegen sie entwickelt habe. Ich finde, dass das, was ihr passiert, absolut schrecklich und so was von daneben ist, sie aber die kleinen und schönen Dinge übersieht.
Fazit:
Ein mitreißendes Buch über das, was wirklich im Leben zählt.
Wertung:
4,5/5⭐️


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